Auf Grund einer SAP Umstellung konnten die Löhne von studentischen Hilfskräften, deren Verträge im April abgeschlossen wurde, zum 1.5 nicht bezahlt werden. Nach Informationen der Juso-Hochschulgruppe sind hiervon über 900 Personen betroffen.
"Für viele Studierende, die häufig auf dieses Einkommen angewiesen sind, um ihren Lebensunterhalt zu finanzieren ist dieser Zustand inakzeptabel. Es darf nicht passieren, dass die größte Forschungseinrichtung Europas nicht mal in der Lage ist, ihre Hilfskräfte pünktlich zu bezahlen.", so Noah Fleischer, Landeskoordinator der Juso-Hochschulgruppen Baden-Württemberg.
Um Abhilfe zu schaffen haben wir uns mit dem Personalrat in Verbindung gesetzt. Erfreulicherweise ist das KIT zumindest bereit seinen studentischen Hilfskräften auf Antrag Abschlagszahlungen zu zahlen. Dies hat die Vizepräsidentin Barnstedt dem Personalrat am 26.4.2012 zugesichert.
Einen Antrag auf eine Abschlagszahlung könnt ihr einfach an die Personalabteilung schicken (http://www.pse.kit.edu/1116.php). Zur Begründung sollte die allgemeine klamme studentische Haushaltslage ausreichen, am besten verweist ihr einfach darauf, dass ihr gerne mal wieder Nahrungsmittel einkaufen würdet. Die Abschlagszahlung solltet ihr dann innerhalb einer Woche erhalten.
Falls euch eure Abschlagszahlung trotz des Hinweises auf die Abmachung zwischen Personalrat und Frau Barnstedt verweigert wird, bitten wir euch um einen kurze Mitteilung an jusos [at] usta [punkt] de.
Die Problematik wird natürlich auch auf der HiWi-Personalversammlung am 23.5.2012 von 14.00 Uhr - 16.00 Uhr im großen Hörsaal im Geb. 10.50 thematisiert werden. Ihr seid herzlich eingeladen.
Hier findet ihr das Video der Heidelberger Diskussionrunde zum VS Gesetzentwurf der Landesregierung. Es war die einzige öffentliche Diskussion dieser Art mit der Ministerin Bauer vor der 1. Lesung des VS Gesetzes im Landtag am 9.5.
http://www.fsk.uni-heidelberg.de/livestream.html
Erstes Semester ohne Studiengebühren startet
Die Juso-Hochschulgruppen Baden-Württemberg und Campusgrün Baden-Württemberg zeigen sich erfreut, dass mit der Abschaffung der Studiengebühren eine wichtige gemeinsame Forderung mit dem nun startenden Semester Realität wird. „Die Abschaffung der Studiengebühren war wichtig und richtig. Wir haben immer betont: Bildung darf nicht vom Geldbeutel der Eltern abhängen! Daher ist die Abschaffung nun ein erster Schritt zur Bildungsgerechtigkeit. Dass immer noch weit mehr Kinder mit akademisch gebildeten Eltern studieren als Kinder, deren Eltern nicht studiert haben, bleibt jedoch eine große Herausforderung," erklärt Judith Hantel, Landeskoordinatorin der Juso-Hochschulgruppen.
"Studiengebühren sind ein Auslaufmodell. Nur noch Bayern und Niedersachsen halten an der Campus-Maut fest. Studien, beispielsweise des Hochschul-Information-Systems, haben längst nachgewiesen, dass Studiengebühren AbiturientInnen aus finanzschwachem Elternhaus vom Studieren abhält," so Patrick Stoll aus dem Landesvorstand von Campusgrün Baden-Württemberg. OECD-Studien stellen immer wieder fest, dass Deutschland bei der Bildungsgerechtigkeit nur mittelmäßig bis schlecht abschneidet.
Campusgrün und die Juso-Hochschulgruppen kritisieren jedoch, dass Studiengebühren für nicht konsekutive Masterstudiengänge weiterhin bestehen. Diese werden auf weiterbildende Masterstudiengänge erhoben, die eine berufspraktische Erfahrung voraussetzen. Des Weiteren fordern die politischen Hochschulgruppen auch die Verwaltungsbeiträge in Höhe von 40 € pro Semester abzuschaffen, da diese ebenfalls eine Art der Bildungsgebühren sind.
Hinsichtlich des Zeitpunktes der Abschaffung herrschte Uneinigkeit zwischen den Hochschulgruppierungen und den Parteien. „Wir hätten uns das Ende der Studiengebühren natürlich schon zum letzten Wintersemester gewünscht," erläutert Christian Dristram, ebenfalls Landeskoordinator der Juso-Hochschulgruppen. "Es ist für uns allerdings ein klar positives Signal, dass die grün-rote Landesrierung ihr Wahlversprechen eingehalten hat," stellt Dristram klar.
Betont hatten Campusgrün und die Juso-HSGn immer, dass durch den Wegfall der Studiengebühren keine Löcher in den klammen Haushalten der Hochschulen entstehen sollten. „Mit den sogenannten Qualitätssicherungsmitteln wird der Wegfall der Studiengebühren komplett kompensiert" zeigt sich Marie Zeller, Landesrätin von Campusgrün Baden-Württemberg, erfreut. "Das eingeführte Mitspracherecht der Studierenden bei der Vergabe dieser Mittel ist ein erster Schritt zur Demokratisierung der Hochschule." Die Mitsprachemöglichkeiten der Studierenden in den Hochschulen soll nun durch die Wiedereinführung der Verfassten Studierendenschaft und durch eine Novellierung des Landeshochschulgesetzes, die für das Jahr 2014 geplant ist, gestärkt werden.
Ansprechpartner
Patrick Stoll
Campusgrün Baden-Württemberg
patrick@campusgruen-bawue.de
Telefon: 015775966792
Noah Fleischer
Juso-Hochschulgruppen Baden-Württemberg
fleischer@jusos-bw.de
Telefon: 017682119071
Heute hat das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg ein Internetportal zur Wiedereinführung der Verfassten Studierendenschaft eingerichtet. Unter dem Slogan "WIR WOLLEN DEINEN KOPF!" sollen hier Online-Diskussionen zu den Fragen und Details der Wiedereinführung ins Leben gerufen werden.
Wir rufen zur Registrierung bei dem Portal auf. Nimm an den bestehenden Diskussionen teil oder eröffne neue. Wenn wir die Chance jetzt nutzen, den Gesetzgebungsprozess mit zu verfolgen, können wir unsere Anliegen schwarz auf weiß anbringen und ihnen Nachdruck verleihen. Notier Dir schon mal den 07. Februar 2012: dann soll der Anhörungsentwurf für die Änderung des Landeshochschulgesetzes im o.g. Portal veröffentlicht werden!
Es ist wieder soweit! Am kommenden Samstag, dem 28. Januar 2012, findet ab 19:00 Uhr in der Mensa wieder das vom UStA veranstaltete Uniwinterfest statt.

Auf Euch warten 8 Live-Bands:
Darüber hinaus gibt es 4 verschiedene Floors für jeden Geschmack:
Wir hoffen darauf, möglichst viele von Euch zu sehen und mit Euch zu feiern!
Liebe Leserin,
lieber Leser,
die Brandt-Zand Liste hat sich vor wenigen Tagen in einem Artikel mit unserem Listennamen Chuck Norris würde Jusos wählen! auseinandergesetzt. Für diese Wahlwerbung bedanken wir uns zunächst herzlich. Leider legte die Brandt-Zand Liste in ihrem Artikel einige falsche Annahmen zugrunde. Wir haben diese daher in einem Kommentar richtiggestellt (siehe ebenfalls obigen Link).
Doch die Brandt-Zand Liste scheint die Meinungen politisch Andersdenkender nicht uneingeschränkt akzeptieren zu wollen – Kommentare auf ihrer Webseite werden nicht direkt angezeigt, sondern müssen zunächst freigegeben werden. Was an mancher Stelle zum Spam-Schutz eingerichtet wird, scheint hier eine ganz andere Absicht zu verfolgen: Zensur! So kürzte die o.g. Liste unseren Kommentar um einen Hinweis auf "ernsthafte Inhalte" sowie um den Link zu dieser Seite (kleine Hilfestellung in Richtung des Zensierers: diese Seite ist immernoch durch Klick auf den Namen des Kommentarschreibers verlinkt) und veröffentlichte ihn dann in der so zensierten Form.
Wir stellen dazu fest: Zensur steht einer Liste, die sich auf die demokratischen Grundwerte beruft, nicht gut zu Gesicht! Aus diesem Grund veröffentlichen wir hier den vollständigen Kommentar im Originalwortlaut inklusive der aus Sicht der Brandt-Zand Liste zensierungswerten Stellen:
»Lieber Heiko,
da wir niemand auf Grund seiner religiösen Überzeugung ausschließen kann aus den religiösen Äußerungen einzelner Sympathisanten kein Rückschluss auf die Mehrheitsmeinung der Gruppe gezoge werden. Bedenklich ist jedoch, Chucks offensichtliche Nähe zur repulikanischen Partei in den USA.
Da Chuck sich uns gegenüber jedoch eindeutig zum Demokratischen Sozialismus bekannt hat, vertrauen wir darauf, dass er sich umgehend von anderen politischen Organisationen distanzieren wird.
Wer sich übrigens auch für ernsthafte Inhalte interessiert, dem sei unsere Homepage (www.jusohochschulgruppe-karlsruhe.de) empfohlen. Dort werdet ihr in Kürze unser ausführliches Wahlprogramm finden.«
Ach übrigens: Unsere Artikel können jederzeit zensurfrei kommentiert werden!
– Niklas Horstmann
Liebe Leserin, lieber Leser,

vom 16. bis 20. Januar 2012 finden die Wahlen zum Studierendenparlament und den Fachschaftsvorständen statt. Jeder am KIT immatrikulierte Studierende ist dazu aufgefordert, seine/ihre Stimme abzugeben. Wir, die Juso-Hochschulgruppe Karlsruhe, treten dieses Jahr unter dem Slogan Chuck Norris würde Jusos wählen! an.
Insbesondere vor der anstehenden Einführung der Verfassten Studierendenschaft, was bereits ein großer Erfolg ist, müssen wir gemeinsam mit Euch studentische Mitsprache einfordern und die demokratische Hochschule verwirklichen. Deshalb: Sei Chuck Norris. Wähl Jusos!
– Deine Juso-Hochschulgruppe Karlsruhe
Unser Wahlprogramm in voller Länge:
