Podiumsdiskussion: Schöne neue Datenwelt – Zwischen Kundennutzen und -risiko

Die Vielzahl digitaler Dienste führt zu einer Ansammlung teils sensibler persönlicher und teils geschäftlicher Daten in einem bislang ungekannten Ausmaß. Die Ökonomisierung dieser Daten wird unter dem Schlagwort „Big Data“ diskutiert. Datenintensive Technologien bieten zwar Chancen im wirtschaftlichen Bereich, sind aber auch mit schwer einzuschätzenden Risiken verbunden. Wie gestalten sich Daten- und Verbraucherschutz im digitalen Zeitalter? Was und wie kann der einzelne Nutzer zum Schutz seiner Daten beitragen? Diesen und weiteren Fragen geht die Juso Hochschulgruppe Karlsruhe in einer Kooperationsveranstaltung mit dem ZAK nach. 
 
Diskussionsteilnehmer:
 

Ulrich Kelber, MdB
Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister der Justiz und für Verbraucherschutz mit dem Arbeitsschwerpunkt Verbraucherschutz
 

Prof. Dr. Thomas Herrmann
Leitung des Lehrstuhls für Informations- und Technikmanagement, Ruhr-Universität Bochum
 
Boris Kraut
Medienpädagoge und Datenschutzaktivist aus dem Umfeld des Chaos Computer Clubs (CCC)
 
Lenz Queckenstedt
Leiter des Teams Digitales und Medien, Verbraucherzentrale Bundesverband e.V.
 
 
Zur Veranstaltung seid ihr herzlich eingeladen! Der Eintritt ist frei.
Termin: Mittwoch, 19. November 2014 um 18.30 Uhr
Ort: NTI-Hörsaal (KIT Campus Süd, Geb. 30.10, Engesserstr. 5, EG)
 

QUALITÄT ABSCHAFFEN, FRAU BAUER?

Die Juso-Hochschulgruppe Karlsruhe ist besorgt über Bestrebungen von Wissenschaftsministerin Theresia Bauer (Grüne), die sogenannten Qualitätssicherungsmittel (QSM) in ihrer jetzigen Form abzuschaffen. Die Qualitätssicherungsmittel werden den Hochschulen zur Kompensation der abgeschafften Studiengebühren zweckgebunden für die Sicherung der Qualität in Studium und Lehre zur Verfügung gestellt. Nun verdichten sich die Hinweise, dass dieser Sonderstatus, der eine gezielte Verwendung bislang sicherstellt, verloren gehen soll.

„Die Einbeziehung der Studierenden bei der Vergabe der Qualitätssicherungsmittel hat sich am KIT bewährt. Dadurch war es möglich mit zusätzlichem Geld für Tutorien, Sprachkurse und Ausstattung der Bibliotheken das Lehrangebot spürbar zu verbessern. Entfällt nun die Zweckbindung dieser Mittel, ist die Beschneidung der wichtigen Angebote zu befürchten“, so Timona Ghosh, Sprecherin der Juso-Hochschulgruppe Karlsruhe. Die Juso-HSG sieht im Vorhaben von Frau Bauer zudem eine Maßnahme die Mitbestimmung der Studierenden an den Hochschulen zu beschneiden. „Damit weicht die Landesregierung von ihrer ursprünglichen Linie ab, die studentische Mitsprache zu verbessern. Es kann nicht sein, dass nun wieder über die Köpfe der Studierenden hinweg und gegen deren Interessen entschieden werden kann“, so Ghosh weiter.

Mit der Abschaffung der Studiengebühren zum Sommersemester 2012 ging die Einführung der sogenannten Qualitätssicherungsmittel (QSM) einher. Die Hochschulen in Baden-Württemberg erhalten vom Land eine Kompensation dieser Mittel in Höhe von 280 € pro Studierendem.

Verfasste Studierendenschaft eingeführt – nun Studierende bei der Mittelvergabe entmündigen? Wo wollen Sie eigentlich hin, Frau Bauer?

JUSO-HSG SAGT DANKE! - MIT FÜNF SITZEN IM STUDIERENDENPARLAMENT VERTRETEN

Die Juso-Hochschulgruppe möchte sich bei allen Studierenden am Karlsruher Institut für Technologie bedanken, die mit ihren Stimmen die Juso-HSG zur zweitstärksten Fraktion mit nunmehr fünf Sitzen im Studierendenparlament gemacht haben.

Nach einem engagierten Wahlkampf, bei dem die Juso Hochschulgruppe für Themen, wie einer besseren Hochschulfinanzierung, dem Erhalt der Qualitätssicherungsmittel, der friedlichen Forschung am KIT sowie bezahlbaren Wohnraum geworben hatte, standen auch Aktionen wie etwa zum „Grünen Campus", bei der auf dem Forum Tüten mit Grassamen verteilt wurden und einer Foto-Aktion, bei der Sitzplätze in der Universitätsbibliothek früh morgens mit einem Handtuch belegt wurden, um auf fehlenden Lernraum aufmerksam zu machen, auf der Tagesordnung.

Bei einer zu den vergangenen Jahren eher mäßigen Wahlbeteiligung von 17,7% und dem Verlust eines Sitzes im Studierendenparlament, zeigt sich Timona Ghosh, Sprecherin der Juso-HSG, dennoch zufrieden: „Dass wir zweitstärkste Fraktion mit 5 Sitzen und einem Stimmenanteil von 17% im Studierendenparlament geworden sind, zeigt dass wir mit unseren Themen und der Arbeit des vergangenen Jahres bei den Studierenden angekommen sind und auch weiterhin ankommen. Gerade vor dem Hintergrund, dass die Fachschaftler im Parlament der Studierenden (FiPS) mit nunmehr 7 Sitzen vertreten sind und damit auch zu rechnen war, wir als Juso-HSG aber 2 Sitze mehr als der RCDS haben, macht uns zufrieden."
Dennoch gilt es nun, den Wahlkampf genau zu analysieren um auch für die Zukunft als Juso-HSG gut aufgestellt zu sein.

„In der kommenden Legislaturperiode werden wir uns, wie auch die Jahre zuvor, für die von uns anvisierten Inhalte im Studierendenparlament stark machen. So möchten wir das von den Wählern entgegenkommende Vertrauen in unsere Arbeit zurückzahlen. Wir stehen für eine studentische, demokratische und solidarische Hochschulpolitik ein und werden auch weiterhin unmittelbarer Ansprechpartner für alle Studierenden am KIT sein", so Ghosh weiter. Alle Ergebnisse zu den Wahlen zum Studierendenparlament und den Fachschaftsvorständen findet ihr auf den Seiten des Wahlausschusses

Wahlausschusses

WAHLEN ZUM STUDIERENDENPARLAMENT VOM 7. - 11. JULI 2014

Dafür setzen wir uns 2014/15 ein  
Unsere Kandidat*innen für die StuPa-Wahl 2014  
Unser Wahlprogramm im Wahl-Ventil  

 

AUSFÜHRLICHES WAHLPROGRAMM
Durch Klick auf das Bild öffnet sich unser ausführliches Wahlprogramm für die kommende StuPa-Legislaturperiode, mit dem wir unsere Positionen und Ziele vorstellen sowie zur Diskussion stellen wollen.

JUSO-HOCHSCHULGRUPPE KARLSRUHE SPRICHT SICH FÜR DIE SCHAFFUNG NEUEN WOHNRAUMS IM HANS-DICKMANN-KOLLEG (HaDiKo) aus

Auf Initiative des Karlsruher SPD-Landtagsabgeordneten Johannes Stober fand am 13. Juni ein Vor-Ort-Besuch am Hans-Dickmann-Kolleg in Karlsruhe statt, an dem auch Vertreter der Juso-Hochschulgruppe teilnahmen. Dabei ging es um die Frage „ob das HaDiKo-Parkhaus Platz für neuen Wohnraum machen kann?“ An dem Vor-Ort-Besuch im HaDiKo in Karlsruhe nahm neben dem Karlsruher Baubürgermeister Michael Obert auch die im Ministerium für Verkehr und Infrastruktur für die Landesbauordnung zuständige Staatssekretärin Dr. Gisela Splett teil.

Die Juso-Hochschulgruppe setzt sich hierbei für den Bau eines neuen Wohnheims an der Stelle des Parkhauses ein. „Karlsruhe ist dafür bekannt, dass es Studierenden an bezahlbaren Wohnraum mangelt. Dabei besteht nun gerade die Möglichkeit beim von den Studierenden beliebten HaDiKO, Platz für neuen und bezahlbaren Wohnraum zu schaffen“, so Timona Ghosh, Sprecherin der Juso-Hochschulgruppe. „Parkplätze sollen erhalten bleiben, aber bitte in angemessenem Umfang. Primär sollten wir an die wohnungssuchenden Studierenden denken “, so Ghosh weiter.

Das HaDiKo ist das größte selbstverwaltete Studentenwohnheim Deutschlands mit derzeit rund 1000 studentischen Bewohnern. In dessen Parkhaus befinden sich aktuell rund 315 Parkplätze, im Außenbereich weitere ungefähr 70 davon. Nach einer Umfrage der darin wohnenden Studierenden besitzt aber nur etwa jeder zehnte ein Auto. Aufgrund einer gesetzlich verbindlichen Richtlinie muss die Anzahl der insgesamt 385 Parkplätze bestehen. Dies soll jedoch mit einer neuen rechtlichen Regelung ab Januar 2015 aufgehoben werden.

www.hadiko.de/

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